Empfängnisverhütung

Im Durchschnitt hat eine Frau zwischen ihrem 12. und ihrem 51. Lebensjahr Eisprünge (Ovulationen), kann also -gewollt oder ungewollt- schwanger werden.
Diese Zeitspanne entspricht fast der Hälfte ihrer gesamten Lebenszeit!
Kein Wunder, dass die Empfängnisverhütung (Antikonzeption, Kontrazeption) in der Sprechstunde eines Frauenarztes eine so zentrale Bedeutung hat...

Es gibt zahlreiche Methoden, die sich hinsichtlich ihrer Wirkungsweise, ihrer Sicherheit, ihrer positiven und negativen (Neben-)Wirkungen und auch im Preis unterscheiden.

Die folgenden Informationen sollen lediglich eine Orientierungshilfe sein. Das Gespräch mit Ihrem Frauenarzt, der mit Ihnen die für Sie persönlich am besten geeignete Methode herausfindet, können sie nicht ersetzen.

Übrigens:
Die Sicherheit einer Verhütungsmethode wird mit dem sog. Pearl-Index angegeben: er sagt aus, wie viele Schwangerschaften bei 100 Frauen eintreten, die eine Methode ein Jahr lang anwenden.

Beispiel:
Ein P.I von 1,0 für die Kupferspirale bedeutet: Von 100 Frauen, denen eine Kupferspirale gelegt wird, wird 1 Frau pro Jahr schwanger.